Satzung

Impulsion – Netzwerk inklusiver Kunst und Kultur e.V.

  • 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)    Der Verein trägt den Namen Impulsion – Netzwerk inklusiver Kunst und Kultur e.V.

(2)    Sitz des Vereins ist München.

(3)    Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Mit Eintragung führt er den Namenszusatz e.V.

(4)    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  • 2 Vereinszweck

(1)    Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur und der Hilfe für Menschen mit Behinderungen.

Dies geschieht im Selbstverständnis, dass Kunst und Kultur durch die gleichberechtigte aktive und passive Teilhabe von möglichst unterschiedlichen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Bildung, Weltanschauung, Alter, sexueller Identität oder insbesondere von körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, bereichert wird.

(2)    Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

–        Interessenvertretung für inklusive Kunst- und Kulturarbeit . Dieses geschieht durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, den Aufbau einer entsprechenden Datenbank, Lobbyarbeit durch Kontakte zu Entscheidern in Politik und Gesellschaft, Zusammenarbeit mit beispielsweise den Behindertenbeauftragten der verschiedenen Organisationen und Gremien und andere Multiplikatoren, um auf Kunst und Kultur von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und deren Interessen zu vertreten.

–        Beratung inklusiv arbeitender Kunst- und Kulturschaffender, Künstler*, Veranstalter, Einrichtungen. Die kostenfreie Beratung kann per Email, telefonisch und nach persönlicher Terminabsprache erfolgen.

–        Vermittlung inklusiver Kunst- und Kulturprojekte. Dieses wird durch Öffentlichkeitsarbeit und andere geeignete Maßnahmen wie z.B. durch inklusive Workshops, Herantreten an Schulen und andere Bildungseinrichtungen erreicht, so dass möglichst viele Menschen von der Begegnung mit inklusiver Kunst und Kultur profitieren und die dringend nötige Akzeptanz von Kulturschaffenden und Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung somit auf breiter Ebene erreicht wird.

–        Vernetzung inklusiv arbeitender Kunst- und Kulturschaffender, Künstlerinnen und Künstler, Veranstalterinnen und Veranstalter, Einrichtungen u. a.

Hier werden Künstler und Kulturschaffende mit und ohne Behinderung für gemeinsame Projekte und Zusammenarbeit miteinander vernetzt, wie auch mit Veranstaltern, Theatern, Kulturhäusern u. ä. für Auftritts-, Veranstaltungs- und Ausstellungsmöglichkeiten. Vermittlungsgebühren fallen nicht an.

–        Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung eines barrierefreien Kunst- und Kulturverständnisses durch Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Gesellschaft. Dieses wird insbesondere durch Veranstaltungen, Begegnungen, Vorträge , Publikationen, Durchführung von inklusiven Workshops, Fortbildungen, Mitmach-Aktionen und andere partizipative Formate erreicht Ebenso soll dafür geworben werden, dass Raum für inklusive Kunst- und Kulturarbeit in Form der Gründung eines inklusiven Kunst- und Kulturzentrums in München mit beispielsweise Bühne, Tonstudio, Ausstellungsräumen geschaffen wird.

* es sind immer Angehörige aller Geschlechter gemeint; aus Gründen besserer Lesbarkeit wurde auf eine sprachliche Aufgliederung in weibliche und männliche Form verzichtet.

 

  • 3 Gemeinnützigkeit, Selbstlosigkeit

(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3)    Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

  • 4 Mitglieder

(1)    Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche oder juristische Person, werden.

(2)    Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem Vorstand beantragt. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

(3)    Der Verein hat

– ordentliche Mitglieder und

– Ehrenmitglieder.

Nur ordentliche Mitglieder haben ein Stimmrecht. Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung ernannt.

  • 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)    Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluss aus dem Verein oder durch Tod des Mitglieds.

(2)    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen zulässig.

(3)    Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

(4)    Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist vor Beschlussfassung Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu geben. Gegen den Ausschluss kann die betreffende Person binnen eines Monats nach Zugang der Entscheidung Beschwerde einlegen; über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Bis zur endgültigen Beschlussfassung kann der Vorstand das Mitglied von allen Mitgliedsrechten und Ämtern entheben.

 

  • 6 Finanzierung und Beiträge

(1)    Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein insbesondere durch

– Geld- und Sachzuwendungen,

– Öffentliche Zuschüsse,

– Erträge des Vereinsvermögens,

– Mitgliederbeiträge oder

– sonstige Zuwendungen.

(2)    Von den Mitgliedern kann ein Geldbetrag als regelmäßiger Jahresbeitrag erhoben werden. Über dessen Höhe, Fälligkeit und Veränderungen des Beitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Beitrag kann vom Vorstand in Ausnahmefällen ganz oder teilweise erlassen werden. Ehrenmitglieder sind von allen Beitragszahlungen befreit.

 

  • 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a) Mitgliederversammlung
  2. b) Vorstand
  3. c) Beirat
  4. d) Ausschüsse
  • 8 Mitgliederversammlung

(1)    Die Mitgliederversammlung bestimmt die Grundzüge der Aufgaben des Vereins und ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes,
  2. b) Festsetzung von Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages,
  3. c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
  4. d) Wahl von Rechnungsprüfern
  5. e) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  6. f) Einrichtung von Ausschüssen
  7. g) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

Der Vorstand wird ermächtigt, solche Satzungsänderungen, die lediglich redaktioneller Art sind oder von einer Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörde zur Auflage gemacht werden, eigenständig vorzunehmen. Über diese Änderungen sind die Mitglieder zeitnah zu informieren.

(2)    Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung an die letzte bekannte Anschrift. Die schriftliche Form kann durch die elektronische Form-ohne elektronische Signatur- ersetzt werden, wenn das Vereinsmitglied seine E-Mail- Adresse dem Vorstand bekannt gibt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es die Interessen des Vereins erfordern oder wenn die Einberufung von mindestens einem Viertel der ordentlichen Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt wird.

Für die Einberufung gilt Absatz (2) entsprechend. Die Einberufungsfrist soll mindestens eine Woche betragen.

(3)    Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

(4)    Die Mitgliederversammlung wird von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Aussprache einem anderen Vereinsmitglied oder einem Wahlausschuss übertragen werden.

(5)    Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

(6)    Der Versammlungsleiter bestimmt einen Schriftführer aus den Reihen der anwesenden Mitglieder, der das Protokoll führt.

(7)    In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung fasst, soweit nicht in der Satzung anders bestimmt, alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Über die Gültigkeit der Stimmen entscheidet der Versammlungsleiter. Bei Stimmengleichheit wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt, der mit einfacher Mehrheit entschieden wird. Bei erneuter Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Zur Änderung der Satzung, des Vereinszwecks oder zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Für Wahlen gelten die Bestimmungen über die Beschlussfassung entsprechend. Der Versammlungsleiter kann bestimmen, dass über mehrere zu wählende Ämter in einem Wahlgang abgestimmt wird. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

(8)    Beschlüsse der Mitgliederversammlung können auch im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden. Hierzu wird die Beschlussvorlage allen Mitgliedern per Post, Fax oder E-Mail mit einer angemessenen Frist von mindestens zwei Wochen zur Stimmabgabe vorgelegt. In dringenden Fällen kann die Frist zur Stimmabgabe verkürzt werden; hierüber entscheidet der Vorstand. Stimmabgaben die nicht bis zum Ende der Frist beim Vorstand eingehen, gelten als Enthaltungen.

(9)    Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

  • 9 Vorstand

(1)    Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei bis fünf Personen.

Die Verteilung der Geschäfte auf die einzelnen Vorstandsmitglieder wird vom Vorstand geregelt. Er kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

(2)    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei vertretungsberechtigte Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

(3)    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der ordentlichen Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.

(4)    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied schriftlich, fernmündlich, per Fax oder per E-Mail einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei bzw. die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(5)    Die Vorstandssitzung leitet ein jeweils vom Vorstand zu bestimmendes Vorstandsmitglied.

Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und von zwei Mitgliedern des Vorstandes zu unterschreiben.

(6)    Ein Vorstandsbeschluss kann außerhalb einer Sitzung mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail oder auf anderem Wege elektronischer Kommunikation gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der Beschlussfassung erklären. In dieser Weise gefasste Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren und den Mitgliedern mitzuteilen.

(7)    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.

Er wird von der Haftung für einfache Fahrlässigkeit freigestellt. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Für die Erledigung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen sowie eine Geschäftsstelle einrichten.

 

  • 10 Beirat

(1)    Der Vorstand kann sachkundige Personen, auch externe Nichtmitglieder des Vereins, in einen Beirat berufen. Es können mehrere Beiräte mit unterschiedlicher Aufgabenstellung gebildet werden.

(2)    Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand fachlich zu beraten, soweit damit nicht die ausdrückliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung berührt ist.

(3)    Der Vorstand kann Angehörige des Beirates zur Beratung in die Vorstandssitzung einladen. Angehörige des Beirates haben kein Stimmrecht.

(4)    Der Vorstand beruft und entlässt die Angehörigen der Beiräte; die Amtszeit der Beiräte entspricht der Amtszeit des amtierenden Vorstandes.

(5)    Mit Zustimmung des Vorstandes kann sich der Beirat eine Geschäftsordnung geben.

 

  • 11 Ausschüsse

(1)    Die Mitgliederversammlung oder der Vorstand können fachliche Ausschüsse, die, soweit die Mitgliederversammlung dies beschließt, auch mit externen Personen besetzt werden können, einrichten.

(2)    Ausschüsse haben die Aufgabe, den Vorstand bei der Umsetzung der Vereinszwecke zu unterstützen.

(3)    Die Ausschüsse können in der Mitgliederversammlung über ihre Arbeit berichten.

 

  • 12 Rechnungsprüfer

Der/die Rechnungsprüfer haben die Aufgabe, die Revision der Kassenführung durchzuführen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten. Rechnungsprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Vorstands- oder Beiratsmitglieder dürfen nicht als Kassenprüfer gewählt werden.

 

  • 13 Haftung

Die für den Verein ehrenamtlich Tätigen haften gegenüber dem Verein und den Mitgliedern für solche Schäden, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht haben.

Im Innenverhältnis haftet der Verein seinen Mitgliedern gegenüber nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit diese nicht durch eine Versicherung des Vereins gedeckt sind.

 

  • 14 Auflösung des Vereins

(1)    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 8 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind zwei der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

(2)   Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an: Gemeinsam Leben Lernen e.V., Offene Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen im Evang. – Luth. Dekanatsbezirk München, Nymphenburgerstraße 147, 80634 München,  der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

München, 11.11.2017